Eslohe/Schmallenberg. Der erste Freitag im März ist für viele Frauen ein besonderer Tag, dann findet traditionsgemäß weltweit der ökumenische Weltgebetstag statt. Frauen aus den unterschiedlichsten Ländern bereiten alljährlich eine Gottesdienstordnung vor, diesmal kommt sie aus Vanuatu, einem Inselstaat im Pazifik. Der Leitgedanke lautet: „Worauf bauen wir?“ Es geht um das, was unser Leben trägt, wenn alles ins Wanken gerät, ist also wie gemacht für die Zeiten einer Pandemie.

Da derzeit ja keine Präsenzgottesdienste gefeiert werden können, haben Frauen-Ökumene-Teams aus Schmallenberg und Bad Fredeburg sowie aus dem Esloher Bereich Online-Gottesdienste vorbereitet, die ab Freitag, 5. März, im Internet über die Seiten des Pastoralverbundes Schmallenberg-Eslohe und des Wittgensteiner Kirchenkreises abgerufen werden können. Damit haben viele interessierte Christinnen aller Konfessionen die Möglichkeit, den Gottesdienst zu Hause zu feiern.

Ein Gottesdienst wird in der Lichter- und Zuspruchs-Kirche Gleidorf aufgezeichnet, wo Frank Hanses und sein Chor die musikalische Gestaltung übernehmen, der zweite in der St.-Johannis-Kirche in Eslohe, für die Musik hier sind Katharina und Patrick Bette zuständig.

Material, das die Mitfeier unterstützt, liegt in den katholischen und evangelischen Kirchen in Schmallenberg, Gleidorf, Bad Fredeburg und im Esloher Bereich ab Samstag, 27. Februar, zum Abholen bereit. Dort finden sich auch Angaben zu den Spendenkonten, denn viele Frauen-Projekte des internationalen Weltgebetstags-Komitees sind weiterhin dringend auf Unterstützung angewiesen. Die engagierten Frauen hoffen, dass so auch in diesem Jahr die Idee des Weltgebetstages lebendig bleibt.